Technischer Vorgang beim Siebdrucktransfer

Beim Siebdrucktransfer wird das Motiv seitenverkehrt auf einen Trägerbogen gedruckt. Nach jeder Farbe wird der Bogen durch die Zwischentrocknung laufen gelassen und wenn alle Farben gedruckt sind wird die bedruckte Fläche mit einem Kleber versehen. Wenn man das Logo z.B. 20 mal auf jedem Bogen gedruckt hat, kann die Trägerfolie dann zerschnitten werden, so dass man die Logos einzeln mit der Heißpresse auf das Textil aufbringen kann.

Farben beim Siebdrucktransfer

Beim Siebdrucktransfer werden auch Plastisolfarben verwendet. Ein Vorteil hierbei ist, dass man den gewünschten Farbton exakt anmischen kann.

Haltbarkeit und Waschbarkeit von Siebdrucktransfers

Siebdrucktransfers sind standardmäßig bis 40°C waschbar. Wenn gewünscht können sie aber auch mit einer Waschbarkeit von 60°C oder für Arbeitskleidung im Gesundheits- oder Lebensmittelbereich mit einer Waschbarkeit bis 90°C hergestellt werden.

Preisgestaltung im Siebdrucktransfer

Beim Siebdrucktransfer ist wie im Siebdruck der Preis von der Anzahl der Farben abhängig. Aufgrund des Klebers muss eine Farbe zusätzlich kalkuliert werden.

Einsatzbereich von Siebdrucktransfers

Siebdrucktransfers können überall da genutzt werden, wo man keinen Direktdruck durchführen kann, z.B. bei Jacken. Sie machen insbesondere dann sinn, wenn man ein kleines Logo hat, dass man über das Jahr verteilt auf kleinere Mengen Shirts aufgebracht haben möchte. Wenn viele Motive auf einen Bogen passen, ist der Herstellungspreis pro Logo sehr gering. Allerdings muss man den Aufwand für das Aufbringen des Logs mit der Heißpresse einkalkulieren.